Uns hat interessiert, was Marketingschaffende antreibt und wie ihre Sicht auf ihre Branche, ihr Unternehmen, ihre Marke und ihre Produkte ist. Dazu haben wir mit 50 unserer Kunden gesprochen. Das Ergebnis ist eindeutig: Marketing steckt in der Leistungsfalle.
Die meisten unserer Kunden fühlen sich markenseitig gut für die Zukunft aufgestellt. Potentiale werden vor allem darin gesehen, die Marke in Leistungen zu überführen, die einen Mehrwert im Erlebnis bieten.

Die Veränderungen in den jeweiligen Märkten werden als stark bis geradezu radikal wahrgenommen. Die Befragten erkennen die Dynamik und sind sich darüber einig, dass in ihren Branchen kein Stein auf dem anderen bleiben wird. Sie wissen, dass sie die Menschen zukünftig mit innovativen Leistungen begeistern müssen.

“Marke top”

Die Marke dient ihnen dabei als konzeptioneller Fixstern. Bei Markenthemen fühlen sich die Marketeers gut aufgestellt (67% attestieren ihrer Marke einen unverwechselbaren Charakter, 70% sagen, ihre Marke verfüge über Signale mit hohem Wiedererkennungswert).

“Leistung flop”

Anders sieht die Stimmung gegenüber ihrem Leistungsportfolio aus. Hier zeigt sich der blinde Fleck des Marketings. Marketingmanagern scheint es schwer zu fallen, ihre Marke in relevante Leistungen zu übersetzen (nur 24% sagen, dass ihre Services & Produkte Interesse wecken, nur 34% sehen ihre Leistungen als innovativ oder ungewöhnlich an, rund 50% sagen, dass sie mit ihren Produkten Wünsche und Erwartungen treffen).

Der Weg aus der Leistungsfalle führt über einzigartige Produkt- und Serviceerlebnisse

Es scheint, als wären Produkte und Services das heimliche Stiefkind des Marketings. Für uns heißt das, dass Marketingmanager sich wieder trauen müssen, ihre Marke viel stärker über Produkt- und Serviceerlebnisse zu spielen.

Wir haben Ihre Aussagen zum Anlass genommen, uns intensiv mit dem Thema Product Experience im Kontext Marke auseinander zu setzen. Mehr dazu können Sie in den folgenden Artikeln lesen.