Big Data? Zukunftsmusik? Nein… Big Data ist schon lange in unserem Alltag angekommen.

Die Idee, über die Nutzung kundenbezogener Daten Mehrwert zu generieren, ist nicht neu. Und sie begegnet uns heute in vielen Bereichen unseres Lebens. Kundenbindungsprogramme wie Payback und Deutschlandcard oder Online-Händler wie Amazon haben es vorgemacht. Sie sammeln käuferrelevante Informationen und bündeln darauf aufbauend ihr Angebot zielgruppenspezifisch.

Die meisten von uns werden schon Hinweise wie „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch…“ beim Online-Shopping erlebt haben. Auch das ist Big Data. Und das gibt es schon lange.

Etwas jünger ist der Bereich der Monitoring Apps und Dienste, die unseren Alltag ein bißchen leichter machen (sollen) – sehen Sie selbst:

BMW Real Time Traffic Information (RTTI): Unter dem Motto „Vorankommen statt Stillstehen“ verknüpft dieser persönliche Verkehrsscout Bewegungsprofile aus dem Mobilfunknetz, GPS-Daten von Fahrzeugflotten, Smartphone Apps und Polizeimeldungen. Der Fahrer erhält in Echtzeit Informationen über die aktuelle Verkehrssituation sowohl auf Autobahnen, Schnell- und Landstraßen als auch auf zahlreichen Strecken innerhalb der Stadt und kann so rechtzeitig auf Staus und gesperrte Strecken reagieren und sie umfahren.

Spielende Kinder am Strand.
Kennen Sie das auch? Wie schnell hat man das eigene im Gewimmel aus den Augen verloren…
In Brasilien sorgte Nivea mit der Aktion „Protection Ad“ für entspannte Eltern am Strand.
Die Idee war recht einfach: Print-Anzeigen war ein Armband angeheftet, das man ablösen und seinem Kind anlegen konnte. Zudem konnten die Eltern eine App herunterladen, das Armband mit ihr verbinden und individuell einen Entfernungsradius festlegen. Sobald das Kind diesen Radius verließ, wurden die Eltern über die App alarmiert und konnten sich mit der Radaranzeige auf die Suche machen.

Jibo: Der erste Soziale Roboter für den Consumer-Market

Ende 2015 soll das vom MIT entwickelte Gerät für rund 500 Dollar auf den Markt kommen. Zwar kann es sich nicht fortbewegen, dafür aber ähnlich wie Siri und andere sprachaktivierte Geräte mit der ganzen Familie kommunizieren. Hierbei setzt Jibo auch auf Cloud-Dienste und aus dem Internet aggregierte Informationen.